Arten-Bibliothek · Beeren & Früchte

Moorbeere: giftig

Vaccinium uliginosum

☠ Giftig. Nicht essen.Was tun bei Verdacht auf Vergiftung?

Moorbeere ist in der Forage-Artenkunde als giftig eingestuft. Diese Seite hilft beim Erkennen und Unterscheiden, sie ist keine Sammelanleitung. Im Zweifel einen Fund von Fachkundigen bestimmen lassen.

Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen. Bei Atemnot, Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit den Notruf 112 wählen. Nicht auf Beschwerden warten: bei manchen Vergiftungen setzen sie erst nach Stunden ein. Reste des Fundes aufheben, sie helfen bei der Bestimmung.

Auf der Nordhalbkugel meist von Juli bis September anzutreffen. Zu finden in Feuchtgebiete, Heide & Moor. Kann mit ähnlichen Arten verwechselt werden.

☠ Giftig
Moorbeere (Vaccinium uliginosum)

Foto: (c) Andrey Zharkikh, some rights reserved (CC BY) · iNaturalist

Wann Moorbeere anzutreffen ist

Typisches Fenster auf der Nordhalbkugel. Die Südhalbkugel liegt rund sechs Monate versetzt.

Wo sie wächst

Moorbeere findet man meist in Feuchtgebiete, Heide & Moor.

Moorbeere in der App nachschlagen

In der Forage-App hat Moorbeere einen Steckbrief mit weiteren Fotos, den wichtigsten Merkmalen und den Arten, mit denen Verwechslungsgefahr besteht.

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Moorbeere: häufige Fragen

Ist Moorbeere giftig?

Ja. Moorbeere ist in der Forage-Artenkunde als giftig eingestuft. Nicht essen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen, in Lebensgefahr den Notruf 112.

Wann ist Moorbeere anzutreffen?

Moorbeere ist in gemäßigten nördlichen Regionen meist von Juli bis September anzutreffen. Das genaue Timing verschiebt sich mit Breitengrad, Höhenlage und dem Wetter des Jahres.

Wo wächst Moorbeere?

Moorbeere findet man meist in Feuchtgebiete, Heide & Moor.

Womit kann man Moorbeere verwechseln?

Giftige Doppelgänger: Rostige Menziesie, Heidelbeere, Kulturheidelbeere. Sicher unterscheiden lassen sich die Arten nur mit einer zweifelsfreien Bestimmung. Im Zweifel einen Fund von Fachkundigen prüfen lassen.

Ein Hinweis, bevor du loslegst

Forage hilft dir, Wildpflanzen zu entdecken und zu bestimmen, aber die Bestimmung ist nie zu 100 % sicher. Viele essbare Pflanzen haben giftige Doppelgänger. Iss nie etwas, das du findest, nur auf Basis dessen, was dir diese App sagt. Gleich es immer mit einem Bestimmungsbuch, einer erfahrenen Sammlerin oder einem lokalen Experten ab. Auch die Saison-Bewertung sagt dir, wo du suchen solltest: eine Garantie ist sie nicht. Beachte außerdem Naturschutzrecht und Eigentumsrechte.

Artenfotos via Wikimedia Commons und iNaturalist · alle Nachweise