Arten-Bibliothek · Pflanzen & Kräuter

Rainfarn: giftig

Tanacetum vulgare

☠ Giftig. Nicht essen.Was tun bei Verdacht auf Vergiftung?

Rainfarn ist in der Forage-Artenkunde als giftig eingestuft. Diese Seite hilft beim Erkennen und Unterscheiden, sie ist keine Sammelanleitung. Im Zweifel einen Fund von Fachkundigen bestimmen lassen.

Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen. Bei Atemnot, Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit den Notruf 112 wählen. Nicht auf Beschwerden warten: bei manchen Vergiftungen setzen sie erst nach Stunden ein. Reste des Fundes aufheben, sie helfen bei der Bestimmung.

Auf der Nordhalbkugel meist von April bis Oktober anzutreffen. Zu finden in Ruderalflächen, Wiesen & Weiden, Ufer & Bachläufe. Kann mit ähnlichen Arten verwechselt werden.

☠ Giftig
Rainfarn (Tanacetum vulgare)

Foto: (c) Maria, some rights reserved (CC BY), uploaded by Maria · iNaturalist

Wann Rainfarn anzutreffen ist

Typisches Fenster auf der Nordhalbkugel. Die Südhalbkugel liegt rund sechs Monate versetzt.

Wo sie wächst

Rainfarn findet man meist in Ruderalflächen, Wiesen & Weiden, Ufer & Bachläufe.

⚠ Verwechslungsgefahr

Rainfarn in der App nachschlagen

In der Forage-App hat Rainfarn einen Steckbrief mit weiteren Fotos, den wichtigsten Merkmalen und den Arten, mit denen Verwechslungsgefahr besteht.

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Rainfarn: häufige Fragen

Ist Rainfarn giftig?

Ja. Rainfarn ist in der Forage-Artenkunde als giftig eingestuft. Nicht essen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen, in Lebensgefahr den Notruf 112.

Wann ist Rainfarn anzutreffen?

Rainfarn ist in gemäßigten nördlichen Regionen meist von April bis Oktober anzutreffen. Das genaue Timing verschiebt sich mit Breitengrad, Höhenlage und dem Wetter des Jahres.

Wo wächst Rainfarn?

Rainfarn findet man meist in Ruderalflächen, Wiesen & Weiden, Ufer & Bachläufe.

Womit kann man Rainfarn verwechseln?

Giftige Doppelgänger: Jakobs-Greiskraut, Jakobs-Greiskraut, Kanadische Goldrute. Sicher unterscheiden lassen sich die Arten nur mit einer zweifelsfreien Bestimmung. Im Zweifel einen Fund von Fachkundigen prüfen lassen.

Ein Hinweis, bevor du loslegst

Forage hilft dir, Wildpflanzen zu entdecken und zu bestimmen, aber die Bestimmung ist nie zu 100 % sicher. Viele essbare Pflanzen haben giftige Doppelgänger. Iss nie etwas, das du findest, nur auf Basis dessen, was dir diese App sagt. Gleich es immer mit einem Bestimmungsbuch, einer erfahrenen Sammlerin oder einem lokalen Experten ab. Auch die Saison-Bewertung sagt dir, wo du suchen solltest: eine Garantie ist sie nicht. Beachte außerdem Naturschutzrecht und Eigentumsrechte.

Artenfotos via Wikimedia Commons und iNaturalist · alle Nachweise