Arten-Bibliothek · Pilze

Buchenspeitäubling: giftig

Russula nobilis

☠ Giftig. Nicht essen.Was tun bei Verdacht auf Vergiftung?

Buchenspeitäubling ist in der Forage-Artenkunde als giftig eingestuft. Diese Seite hilft beim Erkennen und Unterscheiden, sie ist keine Sammelanleitung. Jeden Pilzfund vor dem Verzehr von Pilzsachverständigen prüfen lassen.

Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen. Bei Atemnot, Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit den Notruf 112 wählen. Nicht auf Beschwerden warten: bei manchen Vergiftungen setzen sie erst nach Stunden ein. Reste des Fundes aufheben, sie helfen bei der Bestimmung.

Auf der Nordhalbkugel meist von Januar bis Dezember anzutreffen. Kann mit ähnlichen Arten verwechselt werden.

☠ Giftig
Buchenspeitäubling (Russula nobilis)

Foto: (c) David Hawgood, some rights reserved (CC BY-SA) · iNaturalist

Wann Buchenspeitäubling anzutreffen ist

Typisches Fenster auf der Nordhalbkugel. Die Südhalbkugel liegt rund sechs Monate versetzt.

⚠ Verwechslungsgefahr

Kirschroter Speitäubling☠ giftig
BluttäublingBluttäubling☠ giftigRosatäublingRosatäubling

Buchenspeitäubling in der App nachschlagen

In der Forage-App hat Buchenspeitäubling einen Steckbrief mit weiteren Fotos, den wichtigsten Merkmalen und den Arten, mit denen Verwechslungsgefahr besteht.

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Buchenspeitäubling: häufige Fragen

Ist Buchenspeitäubling giftig?

Ja. Buchenspeitäubling ist in der Forage-Artenkunde als giftig eingestuft. Nicht essen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen, in Lebensgefahr den Notruf 112.

Wann ist Buchenspeitäubling anzutreffen?

Buchenspeitäubling ist in gemäßigten nördlichen Regionen meist von Januar bis Dezember anzutreffen. Das genaue Timing verschiebt sich mit Breitengrad, Höhenlage und dem Wetter des Jahres.

Womit kann man Buchenspeitäubling verwechseln?

Giftige Doppelgänger: Kirschroter Speitäubling, Bluttäubling, Rosatäubling. Sicher unterscheiden lassen sich die Arten nur mit einer zweifelsfreien Bestimmung. Im Zweifel einen Fund von Pilzsachverständigen prüfen lassen.

Ein Hinweis, bevor du loslegst

Forage hilft dir, Wildpflanzen zu entdecken und zu bestimmen, aber die Bestimmung ist nie zu 100 % sicher. Viele essbare Pflanzen haben giftige Doppelgänger. Iss nie etwas, das du findest, nur auf Basis dessen, was dir diese App sagt. Gleich es immer mit einem Bestimmungsbuch, einer erfahrenen Sammlerin oder einem lokalen Experten ab. Auch die Saison-Bewertung sagt dir, wo du suchen solltest: eine Garantie ist sie nicht. Beachte außerdem Naturschutzrecht und Eigentumsrechte.

Artenfotos via Wikimedia Commons und iNaturalist · alle Nachweise