Arten-Bibliothek · Pflanzen & Kräuter

Kreuzdorn: giftig

Rhamnus cathartica

☠ Giftig. Nicht essen.Was tun bei Verdacht auf Vergiftung?

Kreuzdorn ist in der Forage-Artenkunde als giftig eingestuft. Diese Seite hilft beim Erkennen und Unterscheiden, sie ist keine Sammelanleitung. Im Zweifel einen Fund von Fachkundigen bestimmen lassen.

Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen. Bei Atemnot, Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit den Notruf 112 wählen. Nicht auf Beschwerden warten: bei manchen Vergiftungen setzen sie erst nach Stunden ein. Reste des Fundes aufheben, sie helfen bei der Bestimmung.

Auf der Nordhalbkugel meist von August bis September anzutreffen. Zu finden in Waldränder, Gebüsch & Hecken, Ruderalflächen. Kann mit ähnlichen Arten verwechselt werden.

☠ Giftig
Kreuzdorn (Rhamnus cathartica)

Foto: (c) Robert Flogaus-Faust, some rights reserved (CC BY) · iNaturalist

Wann Kreuzdorn anzutreffen ist

Typisches Fenster auf der Nordhalbkugel. Die Südhalbkugel liegt rund sechs Monate versetzt.

Wo sie wächst

Kreuzdorn findet man meist in Waldränder, Gebüsch & Hecken, Ruderalflächen.

⚠ Verwechslungsgefahr

Kreuzdorn in der App nachschlagen

In der Forage-App hat Kreuzdorn einen Steckbrief mit weiteren Fotos, den wichtigsten Merkmalen und den Arten, mit denen Verwechslungsgefahr besteht.

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Kreuzdorn: häufige Fragen

Ist Kreuzdorn giftig?

Ja. Kreuzdorn ist in der Forage-Artenkunde als giftig eingestuft. Nicht essen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen, in Lebensgefahr den Notruf 112.

Wann ist Kreuzdorn anzutreffen?

Kreuzdorn ist in gemäßigten nördlichen Regionen meist von August bis September anzutreffen. Das genaue Timing verschiebt sich mit Breitengrad, Höhenlage und dem Wetter des Jahres.

Wo wächst Kreuzdorn?

Kreuzdorn findet man meist in Waldränder, Gebüsch & Hecken, Ruderalflächen.

Womit kann man Kreuzdorn verwechseln?

Giftige Doppelgänger: Faulbaum, Gemeiner Liguster, Stechpalme. Sicher unterscheiden lassen sich die Arten nur mit einer zweifelsfreien Bestimmung. Im Zweifel einen Fund von Fachkundigen prüfen lassen.

Ein Hinweis, bevor du loslegst

Forage hilft dir, Wildpflanzen zu entdecken und zu bestimmen, aber die Bestimmung ist nie zu 100 % sicher. Viele essbare Pflanzen haben giftige Doppelgänger. Iss nie etwas, das du findest, nur auf Basis dessen, was dir diese App sagt. Gleich es immer mit einem Bestimmungsbuch, einer erfahrenen Sammlerin oder einem lokalen Experten ab. Auch die Saison-Bewertung sagt dir, wo du suchen solltest: eine Garantie ist sie nicht. Beachte außerdem Naturschutzrecht und Eigentumsrechte.

Artenfotos via Wikimedia Commons und iNaturalist · alle Nachweise