Arten-Bibliothek · Beeren & Früchte

Traubenkirsche: giftig

Prunus padus

☠ Giftig. Nicht essen.Was tun bei Verdacht auf Vergiftung?

Traubenkirsche ist in der Forage-Artenkunde als giftig eingestuft. Diese Seite hilft beim Erkennen und Unterscheiden, sie ist keine Sammelanleitung. Im Zweifel einen Fund von Fachkundigen bestimmen lassen.

Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen. Bei Atemnot, Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit den Notruf 112 wählen. Nicht auf Beschwerden warten: bei manchen Vergiftungen setzen sie erst nach Stunden ein. Reste des Fundes aufheben, sie helfen bei der Bestimmung.

Auf der Nordhalbkugel meist von Juni bis Juli anzutreffen. Zu finden in Waldränder, Gebüsch & Hecken, Ufer & Bachläufe. Kann mit ähnlichen Arten verwechselt werden.

☠ Giftig
Traubenkirsche (Prunus padus)

Foto: (c) Sciadopitys, some rights reserved (CC BY-SA) · iNaturalist

Wann Traubenkirsche anzutreffen ist

Typisches Fenster auf der Nordhalbkugel. Die Südhalbkugel liegt rund sechs Monate versetzt.

Wo sie wächst

Traubenkirsche findet man meist in Waldränder, Gebüsch & Hecken, Ufer & Bachläufe.

⚠ Verwechslungsgefahr

Traubenkirsche in der App nachschlagen

In der Forage-App hat Traubenkirsche einen Steckbrief mit weiteren Fotos, den wichtigsten Merkmalen und den Arten, mit denen Verwechslungsgefahr besteht.

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Traubenkirsche: häufige Fragen

Ist Traubenkirsche giftig?

Ja. Traubenkirsche ist in der Forage-Artenkunde als giftig eingestuft. Nicht essen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen, in Lebensgefahr den Notruf 112.

Wann ist Traubenkirsche anzutreffen?

Traubenkirsche ist in gemäßigten nördlichen Regionen meist von Juni bis Juli anzutreffen. Das genaue Timing verschiebt sich mit Breitengrad, Höhenlage und dem Wetter des Jahres.

Wo wächst Traubenkirsche?

Traubenkirsche findet man meist in Waldränder, Gebüsch & Hecken, Ufer & Bachläufe.

Womit kann man Traubenkirsche verwechseln?

Giftige Doppelgänger: Faulbaum, Purgier-Kreuzdorn, Spätblühende Traubenkirsche. Sicher unterscheiden lassen sich die Arten nur mit einer zweifelsfreien Bestimmung. Im Zweifel einen Fund von Fachkundigen prüfen lassen.

Ein Hinweis, bevor du loslegst

Forage hilft dir, Wildpflanzen zu entdecken und zu bestimmen, aber die Bestimmung ist nie zu 100 % sicher. Viele essbare Pflanzen haben giftige Doppelgänger. Iss nie etwas, das du findest, nur auf Basis dessen, was dir diese App sagt. Gleich es immer mit einem Bestimmungsbuch, einer erfahrenen Sammlerin oder einem lokalen Experten ab. Auch die Saison-Bewertung sagt dir, wo du suchen solltest: eine Garantie ist sie nicht. Beachte außerdem Naturschutzrecht und Eigentumsrechte.

Artenfotos via Wikimedia Commons und iNaturalist · alle Nachweise