Arten-Bibliothek · Pilze
Inocybe flocculosa
Flechtiger Risspilz ist in der Forage-Artenkunde als giftig eingestuft. Diese Seite hilft beim Erkennen und Unterscheiden, sie ist keine Sammelanleitung. Jeden Pilzfund vor dem Verzehr von Pilzsachverständigen prüfen lassen.
Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen. Bei Atemnot, Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit den Notruf 112 wählen. Nicht auf Beschwerden warten: bei manchen Vergiftungen setzen sie erst nach Stunden ein. Reste des Fundes aufheben, sie helfen bei der Bestimmung.
Auf der Nordhalbkugel meist von Juni bis Oktober anzutreffen. Zu finden in Wald, Waldränder. Kann mit ähnlichen Arten verwechselt werden.
Foto: (c) James Lindsey, some rights reserved (CC BY-SA) · iNaturalist
Typisches Fenster auf der Nordhalbkugel. Die Südhalbkugel liegt rund sechs Monate versetzt.
Flechtiger Risspilz findet man meist in Wald, Waldränder.
Ja. Flechtiger Risspilz ist in der Forage-Artenkunde als giftig eingestuft. Nicht essen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen, in Lebensgefahr den Notruf 112.
Flechtiger Risspilz ist in gemäßigten nördlichen Regionen meist von Juni bis Oktober anzutreffen. Das genaue Timing verschiebt sich mit Breitengrad, Höhenlage und dem Wetter des Jahres.
Flechtiger Risspilz findet man meist in Wald, Waldränder.
Tödliche Doppelgänger: Ziegelroter Risspilz, Rinnigbereifter Trichterling, Erdblättriger Risspilz. Sicher unterscheiden lassen sich die Arten nur mit einer zweifelsfreien Bestimmung. Im Zweifel einen Fund von Pilzsachverständigen prüfen lassen.
Forage hilft dir, Wildpflanzen zu entdecken und zu bestimmen, aber die Bestimmung ist nie zu 100 % sicher. Viele essbare Pflanzen haben giftige Doppelgänger. Iss nie etwas, das du findest, nur auf Basis dessen, was dir diese App sagt. Gleich es immer mit einem Bestimmungsbuch, einer erfahrenen Sammlerin oder einem lokalen Experten ab. Auch die Saison-Bewertung sagt dir, wo du suchen solltest: eine Garantie ist sie nicht. Beachte außerdem Naturschutzrecht und Eigentumsrechte.
Artenfotos via Wikimedia Commons und iNaturalist · alle Nachweise