Arten-Bibliothek · Pflanzen & Kräuter

Schwarzes Bilsenkraut: tödlich giftig

Hyoscyamus niger

☠ Tödlich giftig. Nicht essen.Was tun bei Verdacht auf Vergiftung?

Schwarzes Bilsenkraut ist in der Forage-Artenkunde als tödlich giftig eingestuft. Diese Seite hilft beim Erkennen und Unterscheiden, sie ist keine Sammelanleitung. Im Zweifel einen Fund von Fachkundigen bestimmen lassen.

Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen. Bei Atemnot, Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit den Notruf 112 wählen. Nicht auf Beschwerden warten: bei manchen Vergiftungen setzen sie erst nach Stunden ein. Reste des Fundes aufheben, sie helfen bei der Bestimmung.

Auf der Nordhalbkugel meist von Mai bis Oktober anzutreffen. Zu finden in Ruderalflächen, Gebüsch & Hecken, Wiesen & Weiden.

☠ Tödlich giftig
Schwarzes Bilsenkraut (Hyoscyamus niger)

Foto: CC BY

Wann Schwarzes Bilsenkraut anzutreffen ist

Typisches Fenster auf der Nordhalbkugel. Die Südhalbkugel liegt rund sechs Monate versetzt.

Wo sie wächst

Schwarzes Bilsenkraut findet man meist in Ruderalflächen, Gebüsch & Hecken, Wiesen & Weiden.

Schwarzes Bilsenkraut in der App nachschlagen

In der Forage-App hat Schwarzes Bilsenkraut einen Steckbrief mit weiteren Fotos, den wichtigsten Merkmalen und den Arten, mit denen Verwechslungsgefahr besteht.

Download on the App Store Get it on Google Play

Schwarzes Bilsenkraut: häufige Fragen

Ist Schwarzes Bilsenkraut giftig?

Ja. Schwarzes Bilsenkraut ist in der Forage-Artenkunde als tödlich giftig eingestuft. Nicht essen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen, in Lebensgefahr den Notruf 112.

Wann ist Schwarzes Bilsenkraut anzutreffen?

Schwarzes Bilsenkraut ist in gemäßigten nördlichen Regionen meist von Mai bis Oktober anzutreffen. Das genaue Timing verschiebt sich mit Breitengrad, Höhenlage und dem Wetter des Jahres.

Wo wächst Schwarzes Bilsenkraut?

Schwarzes Bilsenkraut findet man meist in Ruderalflächen, Gebüsch & Hecken, Wiesen & Weiden.

Ein Hinweis, bevor du loslegst

Forage hilft dir, Wildpflanzen zu entdecken und zu bestimmen, aber die Bestimmung ist nie zu 100 % sicher. Viele essbare Pflanzen haben giftige Doppelgänger. Iss nie etwas, das du findest, nur auf Basis dessen, was dir diese App sagt. Gleich es immer mit einem Bestimmungsbuch, einer erfahrenen Sammlerin oder einem lokalen Experten ab. Auch die Saison-Bewertung sagt dir, wo du suchen solltest: eine Garantie ist sie nicht. Beachte außerdem Naturschutzrecht und Eigentumsrechte.

Artenfotos via Wikimedia Commons und iNaturalist · alle Nachweise