Arten-Bibliothek · Pilze

Blasser Gabeling: giftig

Conocybe apala

☠ Giftig. Nicht essen.Was tun bei Verdacht auf Vergiftung?

Blasser Gabeling ist in der Forage-Artenkunde als giftig eingestuft. Diese Seite hilft beim Erkennen und Unterscheiden, sie ist keine Sammelanleitung. Jeden Pilzfund vor dem Verzehr von Pilzsachverständigen prüfen lassen.

Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen. Bei Atemnot, Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit den Notruf 112 wählen. Nicht auf Beschwerden warten: bei manchen Vergiftungen setzen sie erst nach Stunden ein. Reste des Fundes aufheben, sie helfen bei der Bestimmung.

Auf der Nordhalbkugel meist von Juni bis Oktober anzutreffen. Zu finden in Ruderalflächen, Wiesen & Weiden. Kann mit ähnlichen Arten verwechselt werden.

☠ Giftig
Blasser Gabeling (Conocybe apala)

Foto: (c) mycowalt, some rights reserved (CC BY-SA), uploaded by mycowalt · iNaturalist

Wann Blasser Gabeling anzutreffen ist

Typisches Fenster auf der Nordhalbkugel. Die Südhalbkugel liegt rund sechs Monate versetzt.

Wo sie wächst

Blasser Gabeling findet man meist in Ruderalflächen, Wiesen & Weiden.

⚠ Verwechslungsgefahr

Blasser Gabeling in der App nachschlagen

In der Forage-App hat Blasser Gabeling einen Steckbrief mit weiteren Fotos, den wichtigsten Merkmalen und den Arten, mit denen Verwechslungsgefahr besteht.

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Blasser Gabeling: häufige Fragen

Ist Blasser Gabeling giftig?

Ja. Blasser Gabeling ist in der Forage-Artenkunde als giftig eingestuft. Nicht essen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen, in Lebensgefahr den Notruf 112.

Wann ist Blasser Gabeling anzutreffen?

Blasser Gabeling ist in gemäßigten nördlichen Regionen meist von Juni bis Oktober anzutreffen. Das genaue Timing verschiebt sich mit Breitengrad, Höhenlage und dem Wetter des Jahres.

Wo wächst Blasser Gabeling?

Blasser Gabeling findet man meist in Ruderalflächen, Wiesen & Weiden.

Womit kann man Blasser Gabeling verwechseln?

Tödliche Doppelgänger: Gift-Häubling, Geflecktblättriger Häubling, Heu-Düngerling. Sicher unterscheiden lassen sich die Arten nur mit einer zweifelsfreien Bestimmung. Im Zweifel einen Fund von Pilzsachverständigen prüfen lassen.

Ein Hinweis, bevor du loslegst

Forage hilft dir, Wildpflanzen zu entdecken und zu bestimmen, aber die Bestimmung ist nie zu 100 % sicher. Viele essbare Pflanzen haben giftige Doppelgänger. Iss nie etwas, das du findest, nur auf Basis dessen, was dir diese App sagt. Gleich es immer mit einem Bestimmungsbuch, einer erfahrenen Sammlerin oder einem lokalen Experten ab. Auch die Saison-Bewertung sagt dir, wo du suchen solltest: eine Garantie ist sie nicht. Beachte außerdem Naturschutzrecht und Eigentumsrechte.

Artenfotos via Wikimedia Commons und iNaturalist · alle Nachweise