Arten-Bibliothek · Pilze

Nebelkappe: giftig

Clitocybe nebularis

☠ Giftig. Nicht essen.Was tun bei Verdacht auf Vergiftung?

Nebelkappe ist in der Forage-Artenkunde als giftig eingestuft. Diese Seite hilft beim Erkennen und Unterscheiden, sie ist keine Sammelanleitung. Jeden Pilzfund vor dem Verzehr von Pilzsachverständigen prüfen lassen.

Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen. Bei Atemnot, Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit den Notruf 112 wählen. Nicht auf Beschwerden warten: bei manchen Vergiftungen setzen sie erst nach Stunden ein. Reste des Fundes aufheben, sie helfen bei der Bestimmung.

Auf der Nordhalbkugel meist von September bis November anzutreffen. Zu finden in Wald, Waldränder. Kann mit ähnlichen Arten verwechselt werden.

☠ Giftig
Nebelkappe (Clitocybe nebularis)

Foto: (c) Possums' End, some rights reserved (CC BY), uploaded by Possums' End · iNaturalist

Wann Nebelkappe anzutreffen ist

Typisches Fenster auf der Nordhalbkugel. Die Südhalbkugel liegt rund sechs Monate versetzt.

Wo sie wächst

Nebelkappe findet man meist in Wald, Waldränder.

Nebelkappe in der App nachschlagen

In der Forage-App hat Nebelkappe einen Steckbrief mit weiteren Fotos, den wichtigsten Merkmalen und den Arten, mit denen Verwechslungsgefahr besteht.

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Nebelkappe: häufige Fragen

Ist Nebelkappe giftig?

Ja. Nebelkappe ist in der Forage-Artenkunde als giftig eingestuft. Nicht essen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen, in Lebensgefahr den Notruf 112.

Wann ist Nebelkappe anzutreffen?

Nebelkappe ist in gemäßigten nördlichen Regionen meist von September bis November anzutreffen. Das genaue Timing verschiebt sich mit Breitengrad, Höhenlage und dem Wetter des Jahres.

Wo wächst Nebelkappe?

Nebelkappe findet man meist in Wald, Waldränder.

Womit kann man Nebelkappe verwechseln?

Ähnliche Arten: Riesen-Rötling, Keulenfüssiger Trichterling, Riesen-Krempentrichterling. Sicher unterscheiden lassen sich die Arten nur mit einer zweifelsfreien Bestimmung. Im Zweifel einen Fund von Pilzsachverständigen prüfen lassen.

Ein Hinweis, bevor du loslegst

Forage hilft dir, Wildpflanzen zu entdecken und zu bestimmen, aber die Bestimmung ist nie zu 100 % sicher. Viele essbare Pflanzen haben giftige Doppelgänger. Iss nie etwas, das du findest, nur auf Basis dessen, was dir diese App sagt. Gleich es immer mit einem Bestimmungsbuch, einer erfahrenen Sammlerin oder einem lokalen Experten ab. Auch die Saison-Bewertung sagt dir, wo du suchen solltest: eine Garantie ist sie nicht. Beachte außerdem Naturschutzrecht und Eigentumsrechte.

Artenfotos via Wikimedia Commons und iNaturalist · alle Nachweise