Arten-Bibliothek · Pflanzen & Kräuter
Cicuta virosa
Wasserschierling ist in der Forage-Artenkunde als tödlich giftig eingestuft. Diese Seite hilft beim Erkennen und Unterscheiden, sie ist keine Sammelanleitung. Im Zweifel einen Fund von Fachkundigen bestimmen lassen.
Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen. Bei Atemnot, Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit den Notruf 112 wählen. Nicht auf Beschwerden warten: bei manchen Vergiftungen setzen sie erst nach Stunden ein. Reste des Fundes aufheben, sie helfen bei der Bestimmung.
Auf der Nordhalbkugel meist von April bis August anzutreffen. Zu finden in Feuchtgebiete, Ufer & Bachläufe. Kann mit ähnlichen Arten verwechselt werden.
Foto: (c) Элеонора Анатольевна, some rights reserved (CC BY), uploaded by Элеонора Анатольевна · iNaturalist
Typisches Fenster auf der Nordhalbkugel. Die Südhalbkugel liegt rund sechs Monate versetzt.
Wasserschierling findet man meist in Feuchtgebiete, Ufer & Bachläufe.
Ja. Wasserschierling ist in der Forage-Artenkunde als tödlich giftig eingestuft. Nicht essen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen, in Lebensgefahr den Notruf 112.
Wasserschierling ist in gemäßigten nördlichen Regionen meist von April bis August anzutreffen. Das genaue Timing verschiebt sich mit Breitengrad, Höhenlage und dem Wetter des Jahres.
Wasserschierling findet man meist in Feuchtgebiete, Ufer & Bachläufe.
Tödliche Doppelgänger: Safranrebendolde, Gefleckter Schierling, Hundspetersilie. Sicher unterscheiden lassen sich die Arten nur mit einer zweifelsfreien Bestimmung. Im Zweifel einen Fund von Fachkundigen prüfen lassen.
Forage hilft dir, Wildpflanzen zu entdecken und zu bestimmen, aber die Bestimmung ist nie zu 100 % sicher. Viele essbare Pflanzen haben giftige Doppelgänger. Iss nie etwas, das du findest, nur auf Basis dessen, was dir diese App sagt. Gleich es immer mit einem Bestimmungsbuch, einer erfahrenen Sammlerin oder einem lokalen Experten ab. Auch die Saison-Bewertung sagt dir, wo du suchen solltest: eine Garantie ist sie nicht. Beachte außerdem Naturschutzrecht und Eigentumsrechte.
Artenfotos via Wikimedia Commons und iNaturalist · alle Nachweise