Arten-Bibliothek · Pilze

Zerstörender Engel: tödlich giftig

Amanita virosa

☠ Tödlich giftig. Nicht essen.Was tun bei Verdacht auf Vergiftung?

Zerstörender Engel ist in der Forage-Artenkunde als tödlich giftig eingestuft. Diese Seite hilft beim Erkennen und Unterscheiden, sie ist keine Sammelanleitung. Jeden Pilzfund vor dem Verzehr von Pilzsachverständigen prüfen lassen.

Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen. Bei Atemnot, Krampfanfall oder Bewusstlosigkeit den Notruf 112 wählen. Nicht auf Beschwerden warten: bei manchen Vergiftungen setzen sie erst nach Stunden ein. Reste des Fundes aufheben, sie helfen bei der Bestimmung.

Auf der Nordhalbkugel meist von Januar bis Dezember anzutreffen. Zu finden in Wald. Kann mit ähnlichen Arten verwechselt werden.

☠ Tödlich giftig
Zerstörender Engel (Amanita virosa)

Foto: en:User:Ben DeRoy · Public domain

Wann Zerstörender Engel anzutreffen ist

Typisches Fenster auf der Nordhalbkugel. Die Südhalbkugel liegt rund sechs Monate versetzt.

Wo sie wächst

Zerstörender Engel findet man meist in Wald.

Zerstörender Engel in der App nachschlagen

In der Forage-App hat Zerstörender Engel einen Steckbrief mit weiteren Fotos, den wichtigsten Merkmalen und den Arten, mit denen Verwechslungsgefahr besteht.

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Zerstörender Engel: häufige Fragen

Ist Zerstörender Engel giftig?

Ja. Zerstörender Engel ist in der Forage-Artenkunde als tödlich giftig eingestuft. Nicht essen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Giftnotruf anrufen, in Lebensgefahr den Notruf 112.

Wann ist Zerstörender Engel anzutreffen?

Zerstörender Engel ist in gemäßigten nördlichen Regionen meist von Januar bis Dezember anzutreffen. Das genaue Timing verschiebt sich mit Breitengrad, Höhenlage und dem Wetter des Jahres.

Wo wächst Zerstörender Engel?

Zerstörender Engel findet man meist in Wald.

Womit kann man Zerstörender Engel verwechseln?

Tödliche Doppelgänger: Grüner Knollenblätterpilz, Zweisporiger Knollenblätterpilz, Amanita ocreata. Sicher unterscheiden lassen sich die Arten nur mit einer zweifelsfreien Bestimmung. Im Zweifel einen Fund von Pilzsachverständigen prüfen lassen.

Ein Hinweis, bevor du loslegst

Forage hilft dir, Wildpflanzen zu entdecken und zu bestimmen, aber die Bestimmung ist nie zu 100 % sicher. Viele essbare Pflanzen haben giftige Doppelgänger. Iss nie etwas, das du findest, nur auf Basis dessen, was dir diese App sagt. Gleich es immer mit einem Bestimmungsbuch, einer erfahrenen Sammlerin oder einem lokalen Experten ab. Auch die Saison-Bewertung sagt dir, wo du suchen solltest: eine Garantie ist sie nicht. Beachte außerdem Naturschutzrecht und Eigentumsrechte.

Artenfotos via Wikimedia Commons und iNaturalist · alle Nachweise